Kompensatoren Technik
Januar 7th, 2010 von
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Der Kompensator wurde 1892 von Rudolf Diesel erfunden. Das charakteristische Merkmal der Kompensatoren Technik ist die Selbstzündung des eingespritzten Kraftstoffes. Das Verfahren wurde bei der Firma MAN in Augsburg entwickelt.Die Kompensatoren Technik ist ein Verbrennungsverfahren, bei dem anders als beim Ottomotor kein zündfähiges Luft-Kraftstoff-Gemisch zugeführt wird, sonder ausschließlich Luft. Die hohe Temperatur der Luft, ca. 700 bis 900 °C, sorgt dafür, dass der Kraftstoff anfängt zu verdampfen und sich das Dampf-Luft-Gemisch entzündet.Die Charakteristika der Kompensatoren Technik sind die Selbstzündung, die Mischung von Kraftstoff und Luft und die hohe Dichte der Luft.Bei der Kompensatoren Technik gibt es Zweitakt- und Viertaktmotoren. Zweitaktmotoren werden oft in Verbrennungsmotorenkraftwerken oder in Schiffen eingesetzt. Kleinere Einheiten gibt es auch in Lokomotiven oder Lastkraftwagen. Häufiger kommt allerdings der Vertaktmotor vor, der hauptsächlich in Kraftfahrzeugen, Baumaschinen und Generatoren vorkommt.Die Vorteile der Kompensatoren Technik sind der geringe Kraftstoffverbrauch, der geringere Ausstoß von Abgasen, im Gegensatz zum Ottomotor und der ungefährlichere Kraftstoff. Außerdem ist die Kompensatoren Technik zuverlässiger und hat eine längere Lebensdauer.Nachteile der Kompensatoren Technik hingegen sind der höhere Ausstoß von Stickstoffoxiden, Feinstaubausstoß und die größere Geräuschemission, im Gegensatz zum Ottomotor.Mittlerweile haben in einigen Ländern bereits mehr als 75 % der Neuwagen, die zu gelassen werden einen Kompensator.
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